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1881 Eröffnung des ersten Berliner Fernsprechamtes mit acht Teilnehmern. Am Ende des Jahres sind es dann schon 458 Teilnehmer.

1884 Siemens & Halske erhält ein deutsches Patent auf ein Kabel mit koaxialer Anordnung der Leiter, vornehmlich für Telephoniezwecke.

1888 In seiner Arbeit ,,Über Strahlen elektrischer Kraft" beschreibt Heinrich Hertz (1 857 - 1894) seine Experimente mit elektromagnetischen Wellen.

1889 Dekadischer Hebdrehwähler von Almon B. Strowger (1839-1902), USA

1891 Der Achteinhalbstunden-Normalarbeitstag wird in Deutschland als bahnbrechende sozial politische Maßnahme eingeführt, die Wochenarbeitszeit beträgt fünfzig Stunden.

1892 Erstes automatisches Fernsprechamt mit achtzig Teilnehmern in La Porte, USA, mit Strowger-Wählern.

1896 Nummern-Wählscheibe nach Almon B. Strowger, USA

1896 Guglielmo Marconi (1874 - 1937) funkt drei Kilometer weit.

1897 Marconi macht bahnbrechende funktelegrafische Versuche im Bristol-Kanal.

1897 In Deutschland gibt es bereits 149 000 Telephonteilnehmer.

1899 J. Zenneck (1871-1959) gelingen als Assistent von F. Braun (1850-1918), dem Erfinder der Kathodenstrahlröhre, mit dessen induktiv gekoppeltem Sender bei Cuxhaven Funkversuche über mehr als dreißig Kilometer.

1900 Anschluß von Nebenstellen an das Netz der Deutschen Reichspost erlaubt.

1901 Marconi funkt bis nach Amerika.

1901 Siemens & Halske erwirbt die Pupinspulenpatente. Michael Idvorsky Pupin (1858-1935) erfand Induktionsspulen zur Verminderung der Dämpfung in Telefonkabeln, bevor es Verstärker gab.

1906 Erstes unterseeisches Pupin-Fernsprechkabel im Bodensee.

1908 Erstes deutsches ,,Selbstanschlußamt" in Hildesheim mit Ortsbatteriebetrieb. Seit damals Impulswahl in Deutschland.

1909 Erstes automatisches Großstadt-Fernsprechamt in München-Schwabing bereits mit Zentralbatteriebetrieb.

1912 Baubeginn des pupinisierten Rheinland-Fernsprechkabels einem Vorläufer für das europäische Fernkabelnetz, fertiggestellt 1921.

1918 Mobilfunkversuche auf der Eisenbahn zwischen Berlin Lind Zossen.

1920 In Berlin wird das ,,Telegraphentechnische Reichsamt" gegründet.

1922 Motor-Drebwähler-System in Deutschland.

1922 Auf Telephonkabeln können gleichzeitig sechs Telegramme über ein Leitungspaar mit Tonfrequenz-Wechselstromtelegrafie mit Trägerfrequenzen übertragen werden.

1923 Erstes deutsches Fenwählamt in Weilheim, Beginn des Selbstwählferndienstes, Wählsystem 22 (Postsysteme sind gerne nach der Jahreszahl benannt) mit Dreh- und Hebdreh

1925 Durchwahl-Nebenstellenanlage in München vorgeführt.

1926 öffentliches Zugtelefon zwischen Berlin und Hamburg.

1927 Die Bildtelegrafenlinie zwischen Berlin und Wien wird in Betrieb genommen.

1929 System 29 mit zusätzlichen Flachrelais.

1933 Automatisch vermittelter Fernschreibdienst (Telex) zwischen Berlin und Hamburg.

1934 Koaxialkabel sind einsatzreif: Gleichzeitig können zweihundert Femgespräche und ein Femsehkanal übertragen werden.

1935 In der Mitte der dreißiger Jahre setzt sich für Mikrophon und Fernhörer eine gemeinsame Einheit, der Hörer oder amtlich der ,,Handapparat" durch.

1936 Der erste ,,Fernseh-Sprechdienst" zwischen Berlin und Leipzig wird eröffnet.

1940 System 40 mit verbesserten Leitungswählern.

1949 Vereinfachter Selbstwählferndienst.

1949 Gründung des Fernmeldetechnischen Zentralamts FTZ in Darmstadt. Damals 1,2 Millionen Telefone in den drei Zonen.

1950 Gründung der Deutschen Bundespost

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1950 System 50 mit neuen Leitungswählern und Flachrelais 48.

1951 Zweidraht-Übertragungstechnik I.

1952 Landesfernwahl in der Bundesrepublik Deutschland.

1953 Edelmetall-Motor-Drehwähler (EMD) werden im in- und ausländischen Fernsprechbetrieb eingesetzt (TB p 30:1955 in D).

1955 System 55 mit EMD-Wählen.

1955 Grenzverkehr Basel-Lörrach.

1955 Vierdraht-Übertragungstechnik II.

1957 Öffentlicher mobiler Landfunk in Deutschland.

1958 Internationaler Selbstwählfemdienst Brüssel-Düsseldorf.

1958 Funktelefonnetz A, Betrieb bis 1977

1962 Erster Nachrichtensatellit (TB p 52).

1962 Fernwählsystem 62 und bis 1967 Inbetriebnahme halbelektronischer Versuchsvermittlungsstellen ESM II, HE 60, FRK, EZM 3.

1964 Auslandsfernwahlsysteme 64, später 66 und 70.

1965 Elektronisches Vermittlungssystem mit Rechnersteuerung (ESS 1) in den USA.

1965 Einsatz der Satellitenübertragungstechnik (Early Bird) für den internationalen Fernsprechdienst.

1965 Selbstwahl von München nach Nordamerika.

1966 Vollautomatik im Ortsverkehr, letzte Ortsvermittlungsstelle OVSt Uelzen.

1967 Datennetz (Datex) der Deutschen Bundespost.

1974 Rechnergesteuertes elektronisches Wählsystem (EWS) in München.

1970 Selbstwahl nach Amerika.

1970 bis 1972 Internationaler Betriebsversuch mit dem CCITT-Zentralkanalzeichengabesystem Signaling System Six SS6.

1972 Alle Ortsnetze nehmen am Selbstwählfendienst teil, letzte Klappenvermittlungsstelle KVSt Donauwörth.

1972 Funktelefonnetz B.

1974 Versuchsbetrieb des elektronisch gesteuerten Ortswählsystems OWSO.

1975 Elektronische Fernschreibvermittlung (EDS) in Mannheim.

1975 Fernwählsystem 69.

1978 Serienhetrieb OWSO.

1978 Glasfaserkabel in Berlin (TB p 52).

1979 Ende der Entwicklung des elektronisch gesteuerten Fernwählsystems EWSO Grundsatzentscheidung für die Digitalisierung des Fernsprechnetzes.

1979 Die Deutsche Bundespost führt den Fernkopier-Dienst "Telefax" ein.

1980 Die erste Fernsprech-Vermittlung in digitaler EWS-Technik (EWS-D) wird installiert.

1980 Bildschirmtext-Feldversuch in Berlin und Düsseldorf nach dem Prestel-Verfahren.

1981 Teletex.

1982 ISDN-Absichtserklärung und bis 1984 Präsentationsbetrieb digitaler Vermittlungstechnik.

1982 Die Post installiert ein Tastentelefon Telefon 82 Alpha, freilich noch mit Impulswahl.

1984 Bildschirmtext nach Cept eingeführt

1984 Einsatz digitaler Fernvermittlungstechnik DIVF, Systeme EWSD und System 12.

1985 In Deutschland werden erste digitale Ortsvermittlungsstellen DIVO eingerichtet, Systeme EWSD und System 12 (TB p 30).

1985 C-Netz für Mobilfunk.

1986 Bis 1987 Betriebsversuch mit dem CCITT-Zentralkanalzeichengahesystem Signaling System Seven SS7.

1987 Bis 1988 ISDN-Pilotprojekt in Mannheim und Stuttgart mit 750 Basisanschlüssen.

1989 ISDN-Serienbetrieb.

1989 DBP wird zu Deutsche Bundespost TELEKOM.

1990 Freier Wettbewerb für Telekommunikations-Endgeräte.

1990 D-Netze nach GSM-Norm für Mobilfunk.

1993 Mobilfunk E-Netz.

1994 Scall, erster Rufdienst ohne Anmeldung in Deutschland.

1995 Umwandlung in Deutsche Telekom AG

1996 1.Börsengang der Deutschen Telekom AG.

1997 In Deutschland sind alle Ortsvermittlungsstellen digitalisiert.

1998 Freier Wettbewerb für Telefonnetzanbieter.

1999 Mobilfunk E2-Netz.

1999 2. Börsengang der deutschen Telekom AG.

2000 Börsengang der  T-Online International AG

2000 Abschaltung C-Netz.

2000 Lizenzvergabe für UMTS

Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit!