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Impulswahlverfahren (IWV)
nrsBeim Impulswahlverfahren wird der Stromkreis entsprechend der gewählten Ziffern unterbrochen. (Ziffer 1: eine Unterbrechung, Ziffer 0: zehn Unterbrechungen) Diese Stromstöße wurde anfänglich noch über eine ausgeklügelte Mechanik im Nummernschalter (Wählscheibe) erzeugt. Mittels dieser Impulse wurden in der Vermittlungsstelle die elektromechanischen Wähler gesteuert. Aber bereits seit Mitte der 1970er Jahre war es möglich mit Hilfe einer elektronischen Schaltung diese Stromunterbrechnung zu erzeugen. Von jetzt an konnte man statt mit einer Wählscheibe, mit einem Tastenfeld arbeiten. Die Tastwahl war zwar nicht schneller als die Scheibe, aber die Falschwahl aufgrund beschädigter Nummerschalter ging stark zurück.
Mehrfrequenzverfahren (MFV)
Seit Ende 1997 ist das gesamte Netz der Deutschen Telekom AG digitalisiert. So kann heute an jedem analogen Anschluß Telefone sowohl mit Impuls- (IWV) als auch Frequenzwahlverfahren (MFV) betrieben werden. Beim Mehrfrequenz Verfahren werden die Zahlen nicht als Stromimpulse übermittelt, sondern als Töne. Diese haben feste Frequenzen, die aus der folgenden Graphik zu entnehmen sind. Durch das Drücken einer Ziffer werden zwei Töne gleichzeitig aufmoduliert. Die Zeitersparnis bei der Tonwahl gegenüber der Impulswahl lässt sich an der folgenden Grafik sehr gut erkennen.

 

wahlverfahren

1209 1336 1447 1633
697 1 2 3 A
770 4 5 6 B
852 7 8 9 C
941 * 0 # E

(Frequenzen in Hz)