Münzfernsprecher OMü 50
DBP, ab 1950

Münzfernsprecher für Ortsgespräche mit zwei 10-Pfennig-Münzen und kostenlose Notrufe. Der Anruf für handvermittelte Sonderdienste – auch Telegrammaufnahme, Fernvermittlungsstelle – war über einen Sperrnummernschalter verhindert. Während des Wählens prüft ein Münzfühlhebel, ob die zwei Groschen eingeworfen wurden. Mit dem Einhängen des Handapparats ist das Gespräch beendet und der Kassiervorgang wird über einen Magneten eingeleitet. Ein unter Federspannung stehender Kassierhammer stößt schließlich die eingeworfenen Münzen in einen Münzbehälter. Dieser Münzfernsprecher ist aus Aluminiumguss gefertigt.