Bildschirmtext-Lexikon

  • Anschlußkennung: l2stellige Kennung, die zur Feststellung der Btx-Zugangs­berechtigung dient.

  • Anschlußnummer: Die Anschlußnummer ist 16 stellig. Unter dieser Nummer ist man als Teilnehmer registriert.

  • Btx-Nummer: Sozusagen die Btx-Hausnummer eines Teilnehmers, die aus zwei Teilen besteht:  der Teilnehmernummer - (die mit der Telefonnummer identisch ist) und dem Mitbenutzersatz.

  • Antwortseiten: Können von Anbietern für Teilnehmer bereitgestellt werden. Die Teilnehmerdaten werden vom System eingespielt. Entgelte für A-Seiten bezahlt der Anbieter. Der Empfänger der A-Seite wird vom Anbieter fest vorgegeben. Nutzung als Mitteilungsseite innerhalb eines Programms (Btx-Club etwa) ist möglich.

  • Bereichskennzahl (BKZ): Kennummer eines Regionalbereichs in Btx.

  • bps - Bit/s: Bezeichnet die Übertragungsgeschwindigkeit binärer Daten (wird oft auch Baud genannt).

  • Btx-Anbieter: Anbieter wird man per Antrag bei der Telekom und erhält dann eine Leitseite.

  • Btx-Anwendung: Programm und gestaltetes Angebot eines Anbieters unterhalb seiner Leitseite.

  • Btx-Seite: Alle Informationen in Btx werden in Seiten gespeichert. Diese umfassen wahlweise 20 oder 24 Zeilen je Seite.

  • Btx-Leitseite: Erste Seite eines Angebots, unter der der Anbieter sein Programm hat. Eine Leitseite kann bundesweit oder regional gespeichert sein. Die Leitseite wird von der Post auf Antrag bereitgestellt.

  • Geschlossene Benutzergruppe (GBG): der Abruf eines Programms wird nur GBG-Mitgliedern gestattet. Der Anbieter entscheidet über die Mitgliedschaft.

  • Rechnerverbund: Externe Rechner können über Datex-P an die Computer des Btx­Systems angebunden werden.

  • Übergabeseite: Btx-Seite für die Verbindung des Systems mit den Externen Rechnern.

  • Hayes-AT-Befehlssatz: Der gemeinhin unter HAYES-Standard genannte Kommando Standard, mit dem Modems in bestimmte Betriebszustände programmiert werden.

  • CEPT: Zusammenschluß der europäischen Postverwaltungen, die den CEPT-Standard für Btx geschaffen haben. Der CEPT-Standard ist: Grafikauflösung mit maximal 480x252 Bildpunkten und 32 aus 4096 Farben. Dazu kommen Zeichensätze und Blinkmodi.

  • DRCS: Dynamically redefinable character sets. Der frei veränderbare Zeichensatz von Btx-Seiten.

  • Modem: Modulator-Demodulator. Es werden digitale in analoge Signale gewandelt und umgekehrt.

  • Cursor: Die blinkende Schreibmarke. In Btx an der Stelle zu finden, an der Eingaben gemacht werden können.

  • Datex-P: Paketvermittelndes Datennetz der Telekom. (Datenpakete sind hier gemeint!)

  • DBT-03: Von der Telekom zur Verfügung gestelltes Modem, das ab 1992 ausläuft.

  • Dekoder: Hard- und/oder Software, die die vom Btx-Rechner kommenden Informationen für das Endgerät (z. B. Computer) umsetzt.

  • Mitteilungsseiten: Enthalten Eingabefelder für die Btx-Nummer des Empfängers und können Text, Grafik oder vorgefertigte Mitteilungen enthalten. Versandt werden sie über den Btx-Mitteilungsdienst.

  • ISDN: Integrated Services Digital Network. Fasst die verschiedenen Telekom-Dienste in einem Netz zusammen.

  • Nutzungsdaten: Können über die Seite *92# aktuell für die bestehende Verbin­dung abgefragt werden.

  • Nutzungskennwort: Schützt den Zugang zu den Teilnehmerfunktionen. Wichtig für Mitbenutzerverwaltung.

  • Persönliches Kennwort: Wird beim Erstzugang von der Post zugeteilt. Sollte aus Sicher­heitsgründen ab und an geändert werden.

  • Regionalbereich: Die 31 Regionalbereiche entsprechen in etwa den Regierungs­bezirken. Anbieter können entscheiden, ob ihr Programm bundesweit oder regional abrufbar ist.

  • Seitennummer: Jede Btx-Seite hat eine Nummer, die maximal 16 Stellen lang sein kann. Seiten können durch Eingabe von *Nummer# direkt aufgerufen werden.

  • Transparente Daten: sind Daten beliebiger binärer Struktur, die in Btx übermittelt werden können.

  • Vergütungen (oder Entgelte): Werden von Anbietern für den Abruf ihrer Programme verlangt. Maximal 9,99 DM pro Seite. Die Beträge werden mit der Fernmelderechnung von der Post eingezogen.

  • W: Werbeseiten müssen laut Staatsvertrag mit einem »W« gekenn­zeichnet sein.

  • Z: Mitteilungen, die der Empfänger nicht innerhalb von 30 Tagen abgerufen hat, werden an den Absender zurückgeschickt.

  • Zugangsberechtigung: Das ist die l2stellige Anschlußkennung (Soft- oder Hardware­kennung), die unter der Anschlußnummer im Btx-Dienst gespeichert ist.